Knospenbildung und Wachstum der Weihnachtsbäume

Durch verbesserte Kulturmethoden soll der Anteil von Bäumen erster Wahl gesteigert werden. Knospenbildung, Förderung des Feinwurzelsystemes und Kulturmethoden entscheiden die Qualität des Baumes.

Wirtelknospen und Wachstum

Wirtelknospen und Wachstum

Durch verbesserte Kulturmethoden soll der Anteil von Bäumen erster Wahl gesteigert werden. Diese zeichnen sich besonders durch einen harmonischen Aufbau aus. Vorraussetzung dafür ist, eine ausreichende Zahl von Wirteln im richtigen Abstand, viele Wirtel- und Wirtelendtriebe und ein mit vielen Internodialtrieben garnierter Stamm. Die Wirtelendtriebe machen die äussere Fülle und die Internodialtrieben die innere Fülle des Baumes aus. Sehen Sie bitte die Abbildung.

Grundvorraussetzung für einen guten Baum ist die Zahl der Wirteltriebe in jedem jahr. Nur wenn hier zumindest die Durchschnittswerte erreicht werden, erhält man einen gut verkäuflichen Baum auf einen hohen Preisniveau.

Die Knospenzahlen für die Triebe des nächsten Jahres werden während des Austriebes im Mai/Juni induziert. Enscheidend für die Zahl der Knospen ist hierbei neben der Genetik, die Konzentration des Planzenhormones Cytokinin im Sprossteil. Diese Hormon wird besonders von den Wurzelspitzen gebildet und im Xylem, d.h. in den wasserführenden Leistungsbahnen in die oberirdischen Pflanzenteile transportiert. Es liegt in sehr niedrigen Konzentrationen im Pflanzengewebe vor, unter anderem abhängig vom jeweiligen Entwicklungs- und Vitalitätszustand der Pflanze. Neben einer allgemeinen Vitalisierung der Pflanze fördert es die Induktion der Knospen, d.h. nur wenn zum Zeitpunkt der Induktion viele Wurzelspitzen aktiv sind, werden gute Knospenzahlen möglich. 

Förderung des Feinwurzelsystemes

Wurzel benötigen zum Wachsen Luft, Wasser und Nährstoffe. Grundvoraussetzung ist eine gute Bodenstruktur, die nachhaltig einen hohen Anteil Bodenluft gewährleistet.

Die richtige Bodenbearbeitung bei geeigneter Witterung und eine angemessene Bodenpflege zur Förderung der Krümelstruktur ermöglichen ein gutes Starten der Pflanzen und rasches Ausbreiten der Wurzeln. Weiterhin beeinflusst die Bodenfeuchte in der Induktionzeit, d.h. die jeweilige Witterung, massgeblich die Zahl der induzierten Knospen.

Trockene Frühjahre wirken sich besonders in den ersten Standjahren negativ auf die Knospenzahlen aus. Eine Herbstpflanzung ist daher auf Standorten mit geringen Jahresniederschlägen der Frühjahrspflanzung vorzuziehen. Die Pflanzen machen bei einem frühen Pflanztermin bereits im Herbst Wurzeln, bekommen durch die Winterniederschläge einen guten Bodenschluss und starten dementsprechend im Frühjahr schneller durch. 

Terminaltriebe und Knospen

Durch verbesserte Kulturmethoden soll der Anteil von Bäumen erster Wahl gesteigert werden. Diese zeichnen sich besonders durch einen harmonischen Aufbau aus. Vorraussetzung dafür ist, eine ausreichende Zahl von Wirteln im richtigen Abstand, viele Wirtel- und Wirtelendtriebe und ein mit vielen Internodialtrieben garnierter Stamm. Die Wirtelendtriebe machen die äussere Fülle und die Internodialtriebe die innere Fülle des Baumes aus. Grundvoraussetzung für einen guten Baum ist die Zahl der Wirteltriebe in jedem Jahr. Nur wenn hier zumindest die Durchschnittswerte erreicht werden, erhält man einen gut verkäuflichen Baum auf einem hohen Preisniveau. 

Die Knospenzahlen für die Triebe des nächsten Jahres werden während des Austriebes im Mai/Juni induziert. Entscheidend für die Zahl der Knospen ist hierbei neben der Genetik, die Konzentration des Planzenhormones Cytokinin im Sprossteil.

Cytokinin wird hauptsächlich in den Wurzelspitzen gebildet und im Holz transportiert, das die aquatischen Teile der Pflanze sind, und erstreckt sich bis in die Pflanze hinein. Eine Wirkung des Hormons wurde bereits bei sehr geringen Konzentrationen im Pflanzengewebe beobachtet. Die Anzahl der aktiven Wurzelspitzen zum Zeitpunkt der Knospenentwicklung hängt natürlich eng mit dem Ergebnis zusammen. Andere Umstände der Pflanze, wie Entwicklung und Vitalität, beeinflussen natürlich auch die Knospenbildung. 

Jungpflanzen und Wurzeln

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